Freitag, 9. Juli 2021

Freitagsfüller 09.07.2021 #634

 

Freitag, fast schon wieder Mittag. Und es regnet. Aus Eimern. Seit Stunden. Das mit dem Sommer wird irgendwie noch nicht so wirklich, auch wenn immer mal schöne Tage dazwischen sind.
Ich habe soeben wirklich überlegt, was in dieser Woche so passiert ist. Aber ganz ehrlich?! Irgendwie nichts. Gestern war ich am Stammtisch im Finale, das war wieder einmal das Wochen-Highlight. Und mit einer Freundin habe ich für Ende August ein Wellness-Wochenende am Starnberger See gebucht. Sofern man bis dahin noch reisen kann und darf. Das ist ja irgendwie ein dauerndes Auf und Ab. Auch wenn trotz Delta-Variante und leicht steigender Zahlen ja tatsächlich weiter gelockert werden soll (was in Anbetracht dessen, dass es nun wirklich für jeden die Möglichkeit zum Impfen gibt in meinen Augen auch okay ist. Auch wenn man nicht leichtsinnig werden darf)


1. Es kann doch nicht wahr sein, Mitte Juli und noch immer kein wirklicher Sommer.
2. Wer nach kurzer Zeit meint alles besser zu wissen und Chef spielen zu müssen, der macht sich unbeliebt bei mir.
3. Sahne gehört bei einem guten Eisbecher schon mit dazu.
4. Irgendwie bessert sich die Lage auf Arbeit hier nicht.
5. Mein Lieblingskleidungsstück in diesem Sommer bleibt offensichtlich die lange Jeans.
6. Am See oder einem Cafè in der Stadt kann man gut Leute beobachten.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf etwas gutes zu Essen und das Wissen morgen ausschlafen zu können, morgen habe ich geplant, an See zu gehen und Sonntag möchte ich wenn es kein Seewetter wird mit zum Wandern!

 

Habt ein schönes Wochenende, vielleicht ohne Wetterkapriolen - und ein bisschen Sonnenschein. 

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Montag, 5. Juli 2021

Die goldene Ananas - Dennis Kornblum


 Dennis Kornblum - Die goldenen Ananas 

Vor einigen Wochen erreichte mich die Anfrage von Dennis Kornblum, ob ich sein Buch lesen und rezensieren würde. Die Anfrage war so erfrischend nett, und auch die Buchbeschreibung und das Thema äußerst interessant, dass ich trotz dass es nicht so wirklich meinem Genre enstpricht sofort zusagte. 

Inhalt:
Der junge Elias lebt seit fünfeinhalb Jahren in Wohnheimen für gemeindenahe Psychiatrie. Er hat die Diagnose Asperger-Syndrom und steht jeglichen Veränderungen ängstlich und grundsätzlich ablehnend gegenüber. Daher erfüllt es ihn eher mit Widerwillen, dass er nun in eine eigene Wohnung ziehen soll, in das Dachgeschoss eines Fünfparteienhauses. Hier geht es ihm anfänglich nur darum, möglichst seine Ruhe zu haben und seinen streng strukturierten Tagesablauf einzuhalten, der aus einer sechsstündigen E-Gitarren-Einheit, dem Konsum von Death-Metal-Alben, dem Schauen von Filmen und genau getimten Mahlzeiten und Zigarettenpausen besteht. Nach und nach werden jedoch die übrigen Hausbewohner auf ihn aufmerksam, und er kommt immer mehr in sozialen Kontakt, vor allem zu dem extrovertierten Endfünfziger Willi. Und plötzlich steht er vor ganz neuen Herausforderungen - Soll er es wagen, einer richtigen Band vorzuspielen? Die hübsche Kellnerin vom Café Auberge nach einer Verabredung zu fragen? Vielleicht hat Willi ja recht mit der "goldenen Ananas"...

 

Meine Meinung:
Der Hauptgrund, dass ich mich dafür entschied das Buch zu lesen war tatsächlich, dass dies aus der Sicht und eigenen Erfahrnung des vom Asperger Syndrom betroffenen Menschen geschrieben worden ist. So bekommt man während des gesamten Lesens einen lebhaften Eindruck davon was in dem Kopf vorgeht, welche komplexen Gedankengänge sich abspielen und dann zum Teil - für unbeteiligte unverständliche - Reaktionen hervorruft.
Gerade die Tatsache wie viel Stress es verursacht, wenn der Zeitplan um nur wenige Minuten durcheinander gerät und wie sensibel auf Handlungen der Mitmenschen reagiert wird lässt einen nachdenklich werden. Denn wie oft dachte man selbst schon, dass eben diese oder jene Person irgendwie komisch ist und sich nicht so anstellen soll - ohne die genauen Hintergründe zu kennen. Auch die anderen Hausbewohner sind hervorragend dargstellt mit grundsätzlich unterschiedlichen Charakteren, so dass hier wirklich die unterschiedlichsten Welten zusammenprallen, in der jeder seine eigenen Sorgen zu bewältigen hat.

Aber gerade das Buch zeigt auch, dass sich Leute mit Asperger (und sicher auch anderen Formen von Autismus) gut in andere hineinversetzen können und immer für Gerechtigkeit einstehen. Gerade Elias ist absolut bemüht darum den Hausfrieden zu wahren und bricht das Eis, welches zwischen den Bewohnern seit Jahren herrschte. Typisch wohl auch, dass er um andere mehr bemüht ist als um sein eigenes Wohlergehen. Dass er mit Willi - und den anderen - auf durchweg positive Mitmenschen stößt ist großes Glück. Natürlich darf man nicht vergessen, dass die Handlung im Buch nicht innerhalb weniger Tage spielt sondern schon einige Wochen und Monate vergehen während sich Elias langsam öffnet und immer mehr vertrauen in die Welt findet und mehrfach seinen eigenen Schatten überspringt. 

Ich konnte mich jedenfalls gut in den jungen, sympathischen Mann hineinversetzen, mit immer mehr Leseseiten auch in sein Handeln, und freute mich mit ihm wenn er immer wieder kleine Erfolge verzeichnen konnte. Ich drücke Elias von Herzen die Daumen, dass seine Vorhaben funktionieren und sowohl seine musikalische als auch die private Reise positiv weiter gehen. 

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, der Schreibstil erleichtert das Lesen, weil es direkt die Gedankengänge widerspiegelt und man wirklich mit Elias mitfühlen kann. Am Ende hätte ich durchaus gerne erfahren wie es mit Sandrine und Elias weiter geht, aber vielleicht folgt hier ja ein zweiter Teil?! Es ist sicherlich interessiert wie sie damit umgeht, wenn sie von seiner Krankheit erfährt und ein gemeinsamer Alltag (vielleicht) entsteht

Von mir gibt es daher 4,5 von 5 Punkten

(Tredition Verlag; 580 Seiten; 2020)

Freitag, 2. Juli 2021

Freitagsfüller 02.07.2021 #633

 

 Schon wieder Freitag, diesmal mit Regen. Schon wieder/immer noch. Ein paar schöne Tage lagen am letzten Wochenende dazwischen aber so wirklich die Sommerphase fehlt noch immer.
In dieser Woche habe ich einen Antikörpertest machen lassen - um zu wissen wie es bei mir mit den Impfungen weiter geht. Trotz positivem Corona-PCR-Test Ende Januar habe ich keine Antikörper, das allerdings dachte ich mir wegen fehlender Symptome schon. Dafür konnte ich direkt diese Woche auch meine erste Impfung erhalten und bin dann Anfang August komplett durch.
Ansonsten ist nicht viel passiert. Tatsächlich hat sie mich etwas müde gemacht, die Spritze. Beim Stammtisch gestern im Finale, unserer eigentlichen Stammkneipe war ich aber natürlich dennoch.

 

1. Das Geräusch von Meeresrauschen fehlt mir schon.
2. Der Geschmack von Kaffee am Morgen ist ein Muss.
3. Der Geruch von Sonnencreme erinnert mich immer an Urlaub und Sommer.
4. Der Anblick der Berge ist immer wieder faszinierend.
5. Die Lust auf Konzerte ist schon echt groß.
6. Das Gefühl, dass es einem insgesamt schon gut geht ist äußerst wichtig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Gemütlichkeit und Ruhe, morgen habe ich geplant, mit meinen Eltern griechisch essen zu gehen und Sonntag möchte ich an den See! 

 

Habt ein schönes Wochenende, kommt gut durch und genießt die Zeit.
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