Freitag, 4. August 2023

Freitagsfüller 04.08.2023 #741

 


Volksfest in Hof. Normalerweise wäre ich voller Euphorie und würde von nichts anderem reden. Doch, wir haben einen neuen Festwirt in der Stadt und wie zu erwarten kommt das Fest nicht mal ansatzweise an die vorherigen Jahre unter der fränkischen Volksfestwirt GmbH ran. Ich glaube, wenn man keinen Vergleich zu vorher kennt, findet man das ganze gar nicht so verkehrt. Doch gerade weil man in diesem Jahr so sehr vergleicht ist man nicht wirklich glücklich. Immerhin auf Ende der Woche hin (bzw. ab dem neuen Monat) wurde das Zelt langsam etwas voller. Wettertechnisch kommt auch noch Pech dazu, denn für den Biergarten ist es doch ein wenig zu kalt und nass. Schade. Aber, wir haben den Spaß nun noch weitere 4 Jahre, und ich denke es wird schon noch ein wenig besser und sich etablieren. 


1.  Draussen sieht es aus wie im Herbst.
2.  Auch wenn es wehtut, aber ich brauche Platz im Bücherregal .
3. Mittlerweile kann ich nach 1,5 Jahren doch schon wirklich so gut wie alles alleine abarbeiten.
4.  Beim diesjährigen Betriebsausflug kann leider wieder nicht dabei sein.
5.  Von entscheidender Wichtigkeit ist ja, dass man mit sich selbst im Reinen ist.
6.  Vielleicht kommt nächste Woche nochmal etwas Sommerfeeling.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Volksfest und die Drohnenshow, morgen habe ich geplant, zum Training und Abends auf Fest zu gehen und Sonntag möchte ich mich einfach mal entspannen und ausschlafen!


Habt ein schönes Wochenende! Die gesammelten Freitagsfüller-Werke lege ich wie immer ans Herz: scrapimpulse

Donnerstag, 3. August 2023

Rot.Blut.Tot - Anne Nordby

 Anne Nordby - Rot.Blut.Tot.

Danke an den Gmeiner-Verlag für die Zusendung eines kostenlosen Rezensionexemplares

Inhalt (Gmeiner Verlag):
»Da war der Wolf. Er kam jede Nacht. Nebelgrau, mit gelben Augen und mächtigen Pfoten. Er konnte seine Krallen durch den Stoff seines Hemdes spüren. Sie drangen in ihn ein. Der ganze Wolf drang in ihn ein …«

Nach 30 Jahren Haft kehrt ein entlassener Mörder in seine alte Heimat auf die Insel Møn zurück. Alle wissen, was der „Wolf von Møn“ damals getan hat. Als Leichen mit brutal auseinandergerissenen Kiefern auftauchen, beginnt für die Super-Recognizerin Marit Rauch Iversen und ihre Kollegen von der Kopenhagener Mordkommission eine Menschenjagd.


Meine Meinung:
Anne Nordby und ihre Bücher sind bekannt dafür nicht zimperlich mit ihren Lesern umzugehen. Allerdings muss man keines ihrer Bücher gelesen haben um mit der Story einsteigen zu können. So auch im neuen Band, wo ein brutaler Mörder umgeht und sich die Bewohner sind, dass der "Wolf von Mon" zurück ist. Niemand hat vergessen was er damals getan hat. Doch was, wenn alles gar nicht so war? Immer wieder wird der Blick zurück geworfen ins damalige 1990. 

Die Nebenstory um Marit passt irgendwie nicht zum Erzählstrang. Auch wenn sie sicherlich als Einleitung dafür dient, um zu erklären weshalb sie zu den Mordermittlungen hinzugezogen werden soll. So wird schnell klar, dass damals irgendwas nicht ganz rund gelaufen ist und scheinbar auch jetzt immer noch einige Menschen versuchen Geschehnisse zu vertuschen. 

Natürlich kommen auch private Gefühlsduseleien nicht zu kurz, eigene Kollegen die in  Gefahr geraten und andere nicht unbedingt ganz für ernst nehmen. Stadt und Land Konflikte. Immer wieder wechselt die Sicht der Dinge und zwischen den verschieden Charakteren. Nebengeschichten gehören dazu, um ab und zu zum durchatmen zu kommen.

Ein spannender Thriller, der immer mehr an Tiefe gewinnt. Das Motiv und die Hintergründe (damals wie heute) sind tatsächlich interessant und gut getroffen, die Wendungen gut konstruiert. Jedoch, wie bereits angekündigt, auch nichts für schwache Nerven.

Vor allem für die Idee und die Hintergründe, als auch die Schreibweise gebe ich gerne 5 von 5 Punkten.


Mittwoch, 2. August 2023

Inselspiel - Anja Eichbaum

 Anja Eichbaum - Inselspiel

Danke an den Gmeiner-Verlag für die Zusendung eines kostenlosen Rezensionexemplares


Inhalt (Gmeiner Verlag):
Silvester am Conversationshaus: Auf Norderney fiebern die Urlauber dem Feuerwerk entgegen. Auch Inselpolizist Martin Ziegler und Polizeipsychologin Ruth Keiser sind voller Pläne für das neue Jahr. Da zerreißt ein Knall den Winterzauber. Ein Unheil jagt in dieser Nacht das andere, bis eine Entführung am Neujahrsmorgen erst recht das Tor zur Hölle öffnet. Und niemand weiß: Was ist wahr? Was unwahr? Was Wirklichkeit? Und was Wahn? Ein Trip voller Angst beginnt. Die Würfel scheinen längst gefallen …


Meine Meinung: 
Silvester auf der Urlaubsinsel. Während sich die Touristen auf Action und Feuerwerk freuen, hoffen Einheimische sowie Polizei und Rettungsdienst auf eine ruhige Nacht. Doch schon vor Mitternacht kommt es immer wieder zu kleineren Explosionen. Was zuerst als jugendlicher Streich abgetan wird scheint ein lange geplanter Anschlag zu sein, denn auf einmal überschlagen sich die Ereignisse. Während Martin als Dienststellenleiter zu einer Explosion in der Pension von Marthe muss, kümmert sich seine Lebensgefährtin Anna um einen Patienten im Krankenhaus. Dieser muss auf das Festland verlegt werden, und sie begleitet die Fahrt. Nichtsahnend, dass dort die Hölle für sie losbrechen wird. Und somit auch für alle anderen aus ihrem Freundeskreis auf der Insel. Denn schnell wird klar, irgendwie hängt alles miteinander zusammen. 
Die Spuren führen weit in die Vergangenheit, und es entwickelt sich mehr zu einem Thriller als zu einem Krimi. Vor allem Martins Nerven mehrmals blank, verständlicherweise. Umso unverständlicher, dass er weiterhin als Dienststellenleiter mit ermitteln darf. Auch wenn untätig rumsitzen wohl auch nicht funktionieren würde. 

Das Buch liest sich flott, der Schreibstil gefällt mir. Daher eine Empfehlung von mir und 5 von 5 Punkten.