Mein Leben, ich und andere Katastrophen.
Eine Welt voller Bücher, Filme, Musik und dem ganz normalen Alltag
Freitag, 11. Dezember 2015
Freitagsfüller 11.12.2015 #349
Heute gibt es wieder einen Füller! Hurra! Vielen Dank liebe Barbara, da hat ja letzte Woche schon ein bisschen was gefehlt ;)
Hier also ist er:
1. Bei diesem Wetter kommt noch keine richtige Weihnachtsstimmung auf.
2. Karten für "Magic of the Dance" ist in diesem Jahr das einzige auf dem Wunschzettel.
3. Auf dem Weihnachtsmarkt sind die Preise in diesem Jahr ganz schön gestiegen.
4. Alle Geschenke habe ich noch nicht verschickt, aber zumindest gekauft.
5. Der Weihnachtsbaum wird normalerweise kurz vor Heilig Abend aufgestellt.
6. Ich freue mich schon auf das Kerze anzünden am dritten Advent.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das alljährliche Weihnachtsessen beim Griechen, morgen habe ich einen Besuch in Plauen geplant und Sonntag möchte ich entspannen!
Schönes Wochenende, der Endspurt der Weihnachtszeit geht los. Die Leute werden hektisch und gleichzeitig auch irgendwie entspannter.
Habt eine schöne Zeit!
Alle anderen Freitagsfüller gibts hier: scrap-impulse
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Der Krampus
Der Krampus (US, 2015, Horror, Komödie, Fantasy, von Michael Dougherty)
u.a. mit Adam Scott, Toni Collette, Allison Tolman, David Koechner, Conchata Ferrell, Emjay Anthony
Inhalt: (filmstarts.de)
Für Max sind die Weihnachtsfeiertage wenig erfreulich: Die gesamte Verwandtschaft entert das Haus, alle streiten sich, und zu essen gibt es den unsäglichen Weihnachtsbraten seiner Mutter. Wie das Fest der Liebe fühlen sich diese unangenehmen Stunden für Max nicht an. Doch dann fällt der Strom aus und in der Dunkelheit lauert noch etwas viel Schrecklicheres als die lieben Verwandten: der Krampus. Er wird angelockt durch die mangelnde Festtagsstimmung in Max‘ Elternhaus und kommt nun, um alle Ungläubigen zu bestrafen. Im Schlepptau hat er die Horrorversionen sonst so friedlicher Weihnachtsikonen. Max und seine Familie müssen nun zusammenhalten, um die grausige Sagengestalt zu vertreiben, bevor die Monster-Variante des Weihnachtsmanns jemanden fressen kann…
Meine Meinung:
Ich habe den Fehler gemacht nur den Trailer zu sehen und war daher der Meinung, dass es sich um eine düsteren Horror-Grusel-Film handelt. Auch mit dem Hintergrundwissen, dass der Krampus tatsächlich eine Sagengestalt aus dem Alpenraum ist. Das auch - oder zum größten Teil Komödie - dahinter stecken wurde mir erst während des Films bewusst. Hätte ich diese Einstufung vorher gewusst, so wäre meine Benotung wahrscheinlich einen Tick besser.
Aber der Reihe nach. Der Film fängt wie eine öde Weihnachts-Romantik-Komödie an. Hektische Menschen kurz vor Weihanchten im Einkaufszentrum. Man prügelt sich ums letzte Geschenk, jeder ist unfreundlich und genervt und die Kinder müssen auf Wunsch der Eltern ein Bild mit dem Weihnachtsmann machen oder gar eine Weihnachtsgeschichte aufführen. Völlig klar, dass das schief geht. So ist das Weihnachtsfest von Max schon zerstört bevor das eigentliche Unheil kommt. Die Verwandtschaft, wie jedes Jahr. Und so kommt es, dass Max zum ersten mal keinen Wunschzettel an Santa Claus abschickt sondern diesen zerreist.
Sofort verändert sich das Bild, dunkle Wolken ziehen auf, ein Schneesturm ist im Anmarsch und der Strom fällt aus. So sitzen alle zusammen im Haus fest und müssen mit sich selbst klar kommen. Denkt man, dass jetzt das gruseln los geht so ist man auf der falschen Spur. Der Krampus zeigt sich zuerst der Schwester von Max, die ihren Freund ein paar Straßen weiter besuchen möchte (mitten im Schneesturm, der für absolutes Chaos sorgt). Als sie nach der vereinbarten Stunde nicht zurück kommen machen sich die Männer auf den Weg um sie zu suchen - und machen auch schreckliche Entdeckungen.
Derweil ahnt Omi am Kamin - die in einem seltsamen schwäbischen Dialekt redet und mit Untertiteln bestückt wird - dass etwas anderes am Werk ist als nur ein Unwetter. Ihre eindringliche Bitte das Feuer niemals ausgehen zu lassen wird zu Nacht ignoriert, denn auch die Nachtwache schläft ein.
Ab jetzt wird der Film erst so richtig komisch - wenn man das so nennen kann wenn nach und nach jedes Familienmitglied verschwindet und verspeist wird. Hysterisch kichernde Lebkuchenmänner, Gruselpuppen und -teddys sind absolut ulkig und dennoch irgendwie schaurig, eklig zugleich. Wenn auch mir die Lebkuchenmännlein am besten gefallen haben. Ein klein wenig erinnerte mich diese ganze Szenerie an die Gremlins. Hingegen die Schneemänner im Garten zeigen Wirkung! Da würde ich mich jedesmal gruseln wenn ich so einen vor meinem Fenster hätte.
Omi am Kamin kann sich irgendwann dazu durchringen die Geschichte des Krampus zu erzählen, dann sie ist ihm schon einmal begegnet. Ich finde diese kleine Comic-Geschichte wirklich gut erzählt und eingebaut, so wird auch dem letzten Kinobesucher klar warum der Krampus zu manchen Kindern zu Besuch kommt.
Da der kleine Max nun diese Geschichte kennt glaubt er nun Schuld an der ganzen Misere zu sein, weil er den Glauben an Weihnachten verloren hat. Er stellt sich dem Krampus und möchte seine Familie retten.
Ob das gelingt lässt das Ende ein klein wenig offen. Und ich liebe Filme bei denen man spekulieren kann.
Ich bin mir nicht sicher wie ich diesen Film bewerten soll. Als Horrorfilm jedenfalls fällt er durch. Als Gesamtpaket hat er mich aber gut unterhalten .... daher finde ich 6 Punkte von 10 durchaus gerecht.
Fazit: Kolossaler Schwachsinn der aber dennoch - oder gerade deswegen - gut unterhält!
u.a. mit Adam Scott, Toni Collette, Allison Tolman, David Koechner, Conchata Ferrell, Emjay Anthony
Inhalt: (filmstarts.de)
Für Max sind die Weihnachtsfeiertage wenig erfreulich: Die gesamte Verwandtschaft entert das Haus, alle streiten sich, und zu essen gibt es den unsäglichen Weihnachtsbraten seiner Mutter. Wie das Fest der Liebe fühlen sich diese unangenehmen Stunden für Max nicht an. Doch dann fällt der Strom aus und in der Dunkelheit lauert noch etwas viel Schrecklicheres als die lieben Verwandten: der Krampus. Er wird angelockt durch die mangelnde Festtagsstimmung in Max‘ Elternhaus und kommt nun, um alle Ungläubigen zu bestrafen. Im Schlepptau hat er die Horrorversionen sonst so friedlicher Weihnachtsikonen. Max und seine Familie müssen nun zusammenhalten, um die grausige Sagengestalt zu vertreiben, bevor die Monster-Variante des Weihnachtsmanns jemanden fressen kann…
Meine Meinung:
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Quelle: moviepilot.de |
Aber der Reihe nach. Der Film fängt wie eine öde Weihnachts-Romantik-Komödie an. Hektische Menschen kurz vor Weihanchten im Einkaufszentrum. Man prügelt sich ums letzte Geschenk, jeder ist unfreundlich und genervt und die Kinder müssen auf Wunsch der Eltern ein Bild mit dem Weihnachtsmann machen oder gar eine Weihnachtsgeschichte aufführen. Völlig klar, dass das schief geht. So ist das Weihnachtsfest von Max schon zerstört bevor das eigentliche Unheil kommt. Die Verwandtschaft, wie jedes Jahr. Und so kommt es, dass Max zum ersten mal keinen Wunschzettel an Santa Claus abschickt sondern diesen zerreist.
Sofort verändert sich das Bild, dunkle Wolken ziehen auf, ein Schneesturm ist im Anmarsch und der Strom fällt aus. So sitzen alle zusammen im Haus fest und müssen mit sich selbst klar kommen. Denkt man, dass jetzt das gruseln los geht so ist man auf der falschen Spur. Der Krampus zeigt sich zuerst der Schwester von Max, die ihren Freund ein paar Straßen weiter besuchen möchte (mitten im Schneesturm, der für absolutes Chaos sorgt). Als sie nach der vereinbarten Stunde nicht zurück kommen machen sich die Männer auf den Weg um sie zu suchen - und machen auch schreckliche Entdeckungen.
Derweil ahnt Omi am Kamin - die in einem seltsamen schwäbischen Dialekt redet und mit Untertiteln bestückt wird - dass etwas anderes am Werk ist als nur ein Unwetter. Ihre eindringliche Bitte das Feuer niemals ausgehen zu lassen wird zu Nacht ignoriert, denn auch die Nachtwache schläft ein.
Ab jetzt wird der Film erst so richtig komisch - wenn man das so nennen kann wenn nach und nach jedes Familienmitglied verschwindet und verspeist wird. Hysterisch kichernde Lebkuchenmänner, Gruselpuppen und -teddys sind absolut ulkig und dennoch irgendwie schaurig, eklig zugleich. Wenn auch mir die Lebkuchenmännlein am besten gefallen haben. Ein klein wenig erinnerte mich diese ganze Szenerie an die Gremlins. Hingegen die Schneemänner im Garten zeigen Wirkung! Da würde ich mich jedesmal gruseln wenn ich so einen vor meinem Fenster hätte.
Omi am Kamin kann sich irgendwann dazu durchringen die Geschichte des Krampus zu erzählen, dann sie ist ihm schon einmal begegnet. Ich finde diese kleine Comic-Geschichte wirklich gut erzählt und eingebaut, so wird auch dem letzten Kinobesucher klar warum der Krampus zu manchen Kindern zu Besuch kommt.
Da der kleine Max nun diese Geschichte kennt glaubt er nun Schuld an der ganzen Misere zu sein, weil er den Glauben an Weihnachten verloren hat. Er stellt sich dem Krampus und möchte seine Familie retten.
Ob das gelingt lässt das Ende ein klein wenig offen. Und ich liebe Filme bei denen man spekulieren kann.
Ich bin mir nicht sicher wie ich diesen Film bewerten soll. Als Horrorfilm jedenfalls fällt er durch. Als Gesamtpaket hat er mich aber gut unterhalten .... daher finde ich 6 Punkte von 10 durchaus gerecht.
Fazit: Kolossaler Schwachsinn der aber dennoch - oder gerade deswegen - gut unterhält!
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Stille Nacht, grausige Nacht - Friederike Schmöe
Fridericke Schmöe - Stille Nacht, grausige Nacht
Klappentext:
Hast du dir jemals vorgestellt, ein Buch aufzuschlagen und deine eigene Geschichte darin zu lesen? Und noch schlimmer: zu erfahren, dass heute der letzte Tag deines Lebens ist! Die Reporterin Trisha hat ausgerechnet am Abend des 23.12. im verschneiten Thüringer Wald eine Autopanne. Zwangsweise übernachtet sie in einem einsamen Hotel. Als sie auf der Suche nach Lesestoff auf ein zerfleddertes Manuskript stößt und anfängt darin zu lesen, gefriert ihr das Blut in den Adern. Der Text erzählt ihre eigene Geschichte bis zur heutigen Nacht und endet in einer Drohung: Noch in dieser Nacht wirst du sterben …
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Quelle: gmeiner-verlag.de |
Meine Meinung:
Erst einmal wieder ein großes DANKE an den Gmeiner Verlag für die Zusendung eines kostenlosen Rezensionsexemplares.
Voller Freude stürzte ich mich auf dieses kleine Büchlein - die Story an sich klingt ja wirklich gut und spannend.
Das Buch startet auch durchaus beklemmend, ein Tag vor Weihnachten, Schneesturm, Trisha möchte zu ihrem Vater nach Nürnberg und steckt auf der Autobahn im Stau. Dort lernt sie Lars kennen, dem sie dann kurzerhand über die Landstraße folgt und so versucht den Stau zu umgehen. Der Plan scheitert natürlich, und sie bleibt in der Einöde liegen. Weit und breit kein Ausweg zu sehen schafft sie es gerade noch zu einem Hotel und checkt ein. Doch sie scheint der einzige Gast zu sein, und auch so ist die ganze Umgebung eher gruselig.
Die Story setzt sich aus zwei Erzählsträngen. Einmal die Gegenwart und Trishas Schicksalsnacht und die Vergangenheit rund um den pikanten Kinderpornografie-Fall um den angesehen Politiker Faber, samt eines Mehrfachmordes. Trisha war dort - zusammen mit ihrer Freundin Lusya - als Journalistin tätig.
Die Geschichte fängt zwar gut an, und die Spannung wird gut aufgebaut. Auch WER der geheime Verfasser der Geschichte im Hotelzimmer ist bleibt lange Zeit ein Rätsel. Im Verlauf der Story wird der ganze Handlungsablauf aber sowas von unrealistisch und konstruiert, so dass es mir schwer fällt mehr als ein Kapitel am Stück zu lesen.
Selbst das Motiv ist mir höchst schleierhaft, auch wenn Journalismus sicherlich ein skrupelloses Geschäft ist.
Das es am Ende dennoch ein relativ versöhnliches Weihnachtsfest gibt ist nett zu lesen.
Sicherlich ein nettes Buch zur Unterhaltung, aber eine Empfehlung kann ich nicht wirklich aussprechen. Nur 2 von 5 Sternen.
(Gmeiner Verlag, 245 Seiten, 2015)
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