Freitag, 8. Dezember 2017

Freitagsfüller 08.12.2017 #451


Wir schreiten in den Weihnachtsvorbereitungen immer weiter voran. Noch gut zwei Wochen bis Heilig Abend. Was mir ein wenig fehlt, ist dieser Zauber, den ich als Kind in der Adventszeit verspürt habe. Dass das nur daran liegt, dass man älter geworden ist kann ich mir so nicht vorstellen. Ich glaube es liegt auch tatsächlich daran, dass die Welt "hektischer" geworden ist, total vernetzt und doch jeder irgendwie anonym. Und, auch wenn es hier in Hof zumindest in schöner Regelmäßigkeit zum Sonntag schneit, fehlt der Schnee für die Stimmung doch schon.



1. Der beste Weg um im Feierabend abzuschalten, ist sich mit der Decke auf die Couch zu legen, Kerzen an und irgend einen schönen Film zu schauen.
2. "Die Blutebbe" von Derek Meister lese ich gerade, und es ist ganz schön brutal.
3. Mein Adventskranz war in dieser Woche so gut wie gar nicht in Benutzung.
4. Das Jahr ist fast schon wieder vorbei, unglaublich.
5. Es nähert sich das Weihnachtsfest .
6. In den letzten Wochen lebe ich oft über meinen Verhältnissen, um die Wahrheit zu sagen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühweinparty , morgen habe ich geplant, zum alljährlichen Weihnachtsessen beim Griechen der PVs zu gehen und Sonntag möchte ich zumindest kurz bei der Weihnachtsfeier der MK Hof vorbei schauen!



Habt ein schönes Wochenende und genießt die Besuche auf den Weihnachtsmärkten, die Weihnachtsfeiern oder einfach die gemütlichen Stunden im gemütlichen zuhause. 

Und wie immer lege ich euch die anderen Freitagsfüller, die bei Barbara gesammelt werden, ans Herz! An dieser Stelle auch mal ein großes DANKE, dass es Woche für Woche so tolle Lückentexte gibt! 

Freitag, 1. Dezember 2017

Freitagsfüller 01.12.2017 #450



Es ist der 1. Dezember. Das erste Adventstürchen geht auf und der Wahnsinn mit all den Online-Adventskalender-Gewinnspielen wieder los. Yeah! Da freu ich mich ja immer total drauf, auch wenn die Ausbeute meist nicht so sonderlich prickelnd ist.


1. Bei dieser Kälte hilft nur das Zwiebelprinzip.
2. Alles hat seinen Grund warum es passiert - und ich glaube fest daran.
3. Schnee gab es hier schon seit einigen Wochen immer zum Sonntag.
4. Im großen und ganzen mag ich meinen Job auch wenn es manchmal anders aussieht .
5. Am besten auf dem Weihnachtsmarkt schmeckt ja ein schöner fruchtiger Glühwein.
6. Anisbrezen nasche ich nur in der Vorweihnachtzeit .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend auf der Couch, morgen habe ich geplant, auf die Glühweinparty in Schwarzenbach zu gehen und Sonntag möchte ich einen schönen Adventsspaziergang machen und die Weihnachtsbeleuchtung in der Nachbarschaft anschauen!


Heute bin ich ein wenig später dran als sonst. Aber kein Freitag ohne Füller! 
Die Sammlung all der anderen Beiträge gibt es wie immer hier: scrap-impulse

Dienstag, 28. November 2017

The Ending - Iain Reid

Iain Reid - The Ending 

Inhalt (vorablesen.de):
Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?
Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe ...


Meine Meinung:
Aufgrund dieser Beschreibung bei der Verlosung (bei welcher ich ein Rezensionsexemplar gewinnen konnte) bei vorablesen.de habe ich mich auf einen spannenden und beklemmenden Psycho-Thriller gefreut.

Raffiniert und stilistisch brillant - kühn und originell, ja selbst mit Stephen King und Hitchcock wird geworben. 

Doch leider hält das Buch bei weitem nicht was es verspricht. Die ersten knapp 100 Seiten beschäftigen sich mit einer nicht enden wollenden Autofahrt zu Jakes Eltern. Im Auto sitzt Jake und die Frau, deren Namen man nie erfährt. Sie reden, philosophieren ... diskutieren schier unendlich. Und immer wieder ist die Frau in Gedanken dabei die noch junge Beziehung zu Jake zu beenden. Warum sie ihm die unheimlichen Anrufe eines Stalkers verschweigt, man weiß es nicht.
Als die beiden dann endlich am verlassenen Bauernhaus von Jakes Familie ankommen stellt sich zum ersten mal ein klein wenig unheimliche Atmosphäre ein. Das liegt sowohl an den Eltern, als auch daran, dass man die Frau endlich mal alleine erlebt. 

Als die beiden nach einem Abend wieder aufbrechen merkt man, dass die Rückfahrt deutlich angespannter als die Hinfahrt verläuft. 

Und ab da beginnt auch der für mich nicht nachvollziehbare Teil des Buches. Ich habe es glaube ich schlicht und einfach nicht verstanden. Auf der einen Seite verspricht es nervenaufreibend zu Ende zu gehen und man möchte wissen was mit wem passiert ist. Und anderseits ist das ganze total an den Haaren herbei gezogen. Das Ende wirft für mich mehr Fragen auf, als das es klärt.

Während der gesamten Erzählung - immer aus Sicht der Frau - kommt es immer wieder zu einem eingeworfenen Gesprächsfetzen. Offenbar ein Ermittlerteam,welches einen Todesfall aufklären muss. 

Zu keinem Charakter konnte ich eine Bindung aufbauen. Aufgrund der zähen Autoreise - welche nun wirklich gut dreiviertel des Buches ausmacht - habe ich viele Sätze einfach nur überflogen. Mich interessierten diese belanglosen Gespräche, die absolut nichts zur Story beizutragen scheinen, absolut nicht. Auch mit dem Schreibstil, welcher zwar kurz und einfach war, konnte ich mich nicht wirklich anfreunden.

Alles in Allem sehr enttäuschend, vor allem auf Grund der vielen Vorschusslorbeeren die es gab.

Von mir daher nur 1,5 von 5 Sternen. Schade!

(Droemer Knaur; 2017; 240 Seiten)