Samstag, 5. November 2016

Getestet: Jean & Len Haarkur Repair Spitzenmäßig

Vielen Dank an Rossmann & Jean&Len für die Zusendung eines kostenlosen Testexemplares der Repair Haarkur Spitzenmäßig. 

Vorab: Ich bin ein Mensch, der kaum Spülungen und Haarkuren benutzt, daher war ich umso gespannter wie das Ergebnis ausfallen wird. Ich habe das Produkt nun etwa 3 Wochen in Benutzung und denke, dass ich mir eine Meinung bilden kann. 
Auch halte ich von dem ganzen Trend der veganen Ernährung absolut gar nichts. Soll es jeder machen wie er möchte - aber doch bitte nicht so, als ob seine Einstellung die einzig richtige ist. 

Das verspricht das Produkt: 
Die Haarkur Repair tut meinem Haar etwas Gutes, macht es leichter kämmbar und glänzend bis in die Spitzen. 

Wer oder was ist Jean&Len - die Homepage gibt darüber Auskunft: 
Die Marke Jean&Len entstand aufgrund einer einfachen Erkenntnis: Was Deine Haut berührt, wird ein Teil von Dir.

Als Len 12 ist, stirbt sein Vater an Krebs, und auch in seinem Freundeskreis kommt er mit dieser schrecklichen Krankheit in Berührung. Was Len damals noch nicht wusste: Nur 5-10 % der Krebserkrankungen sind genetisch bedingt. Die meisten Erkrankungen haben mit unserem Lebensstil zu tun. Viele Produkte, die wir täglich beim Duschen, Haare waschen und im Haushalt verwenden, enthalten Stoffe, die immer wieder in der Diskussion stehen, das Immunsystem zu schädigen, unfruchtbar zu machen und sogar Krebs auslösen zu können.

Aufgrund seiner persönlichen Erfahrung entstand, als Len selber Vater wurde, die Jean&Len-Idee: Körperpflege- und Haushaltsreiniger-Produkte ohne Gedöns! Wir sind die erste segmentübergreifende 100% vegane Marke, die Produkte aus erlesenen Inhaltsstoffen anbietet, die trotzdem cool sind und Spaß machen.

Inhaltsstoffe: 
Aqua, cetearyl alcohol, butyrospermum parkii butter, coco-caprylate, lecithin, sodium cetearyl sulfate, argania spinosa kernel oil, olus oil, hydrolyzed rice protein, sodium benzoate, parfum*, lactic acid, linalool, eugenol, limonene, benzyl benzoate, benzyl cinnamate, cinnamal, tocopherol.*nat. Duftstoffe

Übersetzt heißt das:
Wasser, Cetearylalkohol (Emulgator, Stabilisator), Sheabutter, pflanzl. Fettalkohol-Ester, Lecithin, Emulgator/Haarkonditioner, Arganöl, pflanzl. Öl, Reisproteinhydrolysat, Natriumbenzoat, nat. Duftstoffe, Milchsäure, Linalool*, Eugenol*, Limonen*, Benzylbenzoat*, Benzylcinnamat* (Zimtsäure-Benzylester), Cinnamal*, Tocopherol (Vitamin E, Antioxidans).*nat. Duftstoffe

UVP:
€ 7,99 UVP* (200 ml | € 3,99 / 100 ml) 



Meine Meinung: 
Als erstes schreckte mich ab, dass die Haarkur ganze 5-10 Minuten einwirken soll. In aller Regel dusche ich nicht einmal so lange. Also musste ich mich etwas umstellen, wusch zuerst die Haare, nutzte die Kur und während diese einwirken konnte habe ich mich dem Rest der Körperpflege gewidmet. So sollte ich in etwa auf die 5 Minuten kommen. 

Die Kur kommt creme-hellbraun Farben daher und riecht bereits beim Öffnen stark würzig - vermutlich nach dem enthalten Zimt. Nicht so ganz mein Fall und sicherlich auch ein Kriterium das viele Nutzerinnen abschrecken wird, ich habe gern den Duft meines Shampoos im Haar. Allerdings gewöhnt man sich mit mehrmaliger Benutzung auch daran und zu der bevorstehenden Weihnachtszeit passt es auch. Die Kur lässt sich einfach auftragen und ebenso leicht auswaschen. 
Die meisten Pluspunkte sammelt sie dann beim Kämmen des nassen Haares. Meine Haare waren wirklich seidig weich und ich konnte direkt beim ersten Ansetzen des Föhns mit der Bürste loslegen. Ohne Kur sind meine Haare doch öfters etwas verknotet und brauchen ein paar Anläufe bis sie schön glatt sind. 

Das allerdings ist auch der einzige Punkt den ich positiv hervorheben kann. Den Tag über habe ich in den letzten Wochen keinerlei Veränderung meiner Haare feststellen können. Weder sahen sie glänzender aus, noch wirkten sie überhaupt gesünder. Ich habe zwar auch keine negativen Erfahrungen gemacht - allerdings stelle ich somit wieder den Sinn der Haarkuren in Frage. Vor allem wenn man den Preis dafür einmal beachtet. 


Fazit also: Die Haarkur kann ich weder positiv noch negativ bewerten. Es ist ein Produkt welches man mal nutzen kann, aber auch nicht wirklich braucht. Wer auf zimtig-würzigen Duft in den Haaren steht sollte zumindest einmal testschnüffeln. Für Mädels welche regelmäßig Kuren und Spülungen nutzen sicherlich eher brauchbar als für mich, die nur alle heilige Zeit im Normalfall etwas in die Haare geben würde. 

Freitag, 4. November 2016

Freitagsfüller 04.11.2016 #394


Na, musstet ihr heute Morgen auch kratzen? Mein Auto steht zum Glück in einer Garage, denn alle außen parkenden Fahrzeuge waren mit einer ziemlich dicken Eisschicht bezogen. Pünktlich mit dem November kommt also auch die ungemütliche Zeit. 

Nach dieser kurzen Woche (ich musste erst Mittwoch wieder arbeiten) freue ich mich irgendwie erst recht aufs Wochenende, ausschlafen vor allem mit dem Großputz muss ich anfangen. 


1. Wenn ich morgens vor dem Wecker aufwache ärgere ich mich meist.
2. Jetzt brauche ich erstmal einen Kaffee zum Aufwärmen .
3. Zimmerservice habe ich noch nie in Anspruch genommen.
4.  ein großartiger Mensch.
5. Kein Sommer in Sicht.
6. Man muss sich oft nur in Geduld üben - und es wird.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Start ins Wochenende, morgen habe ich puzzlen, putzen und Abend ein nettes Treffen mit ehemaligen Kollegen geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, puzzlen und eventuell noch ein bisschen sauber machen!


Habt ein schönes Wochenende, ich bin mal wieder allein. Da kommt es mir ganz recht, dass geputzt werden muss. Wenn der Liebste da ist, lässt man das dann doch eher bleiben. 

Und natürlich bleibt zwischendrin immer Zeit, die anderen Freitagsfüller zu lesen: scrap-impulse

Donnerstag, 3. November 2016

Ouija 2 - Ursprung des Bösen

Quelle: moviepilot.de
Ouija - Ursprung des Bösen (Mike Flanagan; 2016; US; Laufzeit 99 Minuten, FSK16)
mit Elizabeth Reaser, Lulu Wilson, Annalise Basso, Henry Thomas


Inhalt (kinos-hof.de)
1965 in Los Angeles: Eine junge, verwitwete Mutter und ihre zwei Töchter haben viel Freude daran, die Menschen um sich mit einem Ouija-Geisterbrett zu erschrecken. Sie führen sie an der Nase herum, denn ungesehen lassen die beiden Mädchen während der Séancen Tische wackeln oder furchtbare Geräusche entstehen - sie machen die Illusion perfekt. Doch der kindliche Spuk endet, als die jüngste Tochter Doris von übernatürlichen Mächten besessen scheint. Konfrontiert mit ihren schlimmsten Ängsten beginnt ein Albtraum, dem sie nur Einhalt gebieten können, wenn sie es schaffen, die Kräfte, die sie heraufbeschworen, wieder zurückschicken. Doch das Böse macht vor nichts Halt… 


Meine Meinung: 
Da ist es nun also, das Sequel zu "Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel" welcher doch eher durchschnittlich bis enttäuschend war. 

Nun also soll man die Geschichte des Hauses erklärt bekommen und wie es dazu kommt, dass die Geister dort wohnen. Gebetsmühlenartig bekommt man eingetrichtert, dass man das Ouija-Brett niemals alleine und nicht auf einem Friedhof benutzen soll. Und immer brav von den Geistern verabschieden. Doch leider brechen die Darsteller relativ zügig alle regeln - wenn auch eine erst gegen Ende des Filmes als Bruch ersichtlich wird. 

Der Film versprüht von Anfang an eine unheimliche Atmosphäre und vor allem die Rollen der beiden Kinder können mich voll und ganz überzeugen. Vor allem Annalise Basso überzeugt als Lina mit gesundem Verstand und offenen Augen die verqueren Dinge zu sehen - während Mutter Alice noch nicht so ganz mit dem Tod ihres Mannes abgeschlossen hat. So ist es auch Lina die Hilfe holt, als die Veränderungen ihrer Schwester Doris immer offensichtlicher werden. 
Auch der Charme der 60er Jahre ist für den Kinobesucher spürbar. Hier gibt der Film wirklich deutlich mehr her als der andere Ouija-Teil.

Der Film beginnt gut, lässt aber im letzten Drittel stark nach. Zu schnell und zu hektisch will man das Ende des Filmes - dabei wäre doch genug Potential da gewesen. Auch der sich zeigende Geist wirkt zwar im ersten Überraschungsmoment erschreckend, danach doch aber eher albern. Ich persönlich hätte mich gefreut, wenn die Aufklärung des ganzen etwas länger gedauert hätte. Doch mit einem Pater im Haus kann sich eben kein Geist wirklich verstecken. 

Das Ende ist nun wieder so ein bisschen "naja" - und auch wenn man weiß, dass dieser Film eigentlich ein "Vorgänger" ist bleibt die Vermutung, dass es einen weiteren Teil geben könnte. 

Fazit: Ein richtig guter Film, bis er anfängt albern zu werden. Aber besser als der andere Ouija-Film und mit durchaus gruseligen Momenten. Daher gibt es 6,5 von 10 Punkten


PS: Man muss "Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel" nicht gesehen haben, der Film funktioniert auch alleine sehr gut.