Montag, 27. Juni 2016

Tote Vögel singen nicht - Alan Bradley (Flavia De Luce 6)

 Alan Bradley - Tote Vögel singen nicht
Flavia de Luce 6

Klappentext:
Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten. Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu. Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen. Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Mutter erfährt …

Meine Meinung: 
Darauf haben viele Fans von Flavia lange gewartet, vor allem nach dem Ende des vorherigen Buches. Das Geheimnis um ihre Mutter, und was mit ihr geschehen ist, scheint endlich gelöst zu werden. Das Buch ist wieder aus Sicht von Flavia geschrieben und so glaubt man immer hinter ihr zu stehen und als Schatten dem Geschehen zu folgen. Hauptsächlich halten wir uns in Buckshaw, dem Familiensitz auf und diesen kennen wir Flavia-Fans ja mittlerweile wie unsere Westentasche. 

In diesem Buch geht es allerdings weniger um eine aktuelle Leiche und einen Fall den es zu klären gibt sondern vielmehr um das Familiengeheimnis welches sich nach und nach lüftet. Man blickt tief hinter die Maske die jeder einzelne trägt und auch wenn man glaub bereits alles aus den vorherigen Büchern zu kennen erfährt man doch immer wieder etwas neues. Hier sei gesagt, dass es nicht schadet von Teil 1 an zu lesen - oft werden doch die alten Fälle kurz wieder angesprochen und auch die Charaktere werden nur kurz angerissen.

Leider fehlt mir bei diesem Band der kriminalistische Hintergrund, und auch wenn es natürlich Flavia ist die das Familiengeheimnis nach und nach lüftet und erfährt - ist es für mich eher einen Familien-Saga. Auch fand ich den Humor in den Geschichten schon einmal besser und die Story plätscherte zeitweise vor sich hin.

Das Ende lässt mich hoffen, dass es dann - wenn Flavia ihrer neuen "Pflicht" nachgeht - wieder zurück zu den Wurzeln geht. 

Für diesen Teil kann ich daher nur durchschnittliche 3 Punkte vergeben.

 (Penhaligon Verlag; 320 Seiten; 2014)

Kommentare:

  1. OH NO!
    Ich hab im Urlaub den ersten Flaviaband gelesen ... un dich fand ihn klasse!
    Aber jetzt hab ich mich beim lesen deines Beitrags selbst gespoilert?
    Flavias Mum ist gar nicht tot? Oh nein, oh nein, oh nein!
    Schnell lesen *auf zu Amazon!*

    Viele liebe Grüße

    Franzy

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  2. OH NO!
    Ich hab im Urlaub den ersten Flaviaband gelesen ... un dich fand ihn klasse!
    Aber jetzt hab ich mich beim lesen deines Beitrags selbst gespoilert?
    Flavias Mum ist gar nicht tot? Oh nein, oh nein, oh nein!
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    Viele liebe Grüße

    Franzy

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    1. Die ersten drei Bücher fand ich auch noch richtig gut. Danach ist das ganze leider bisschen eintönig geworden.

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